Künstlerische Arbeitsgruppen

Samstag, Sonntag, Montag 14.45 – 16.15

1Deimann, Sabine
Ich schaffe mir einen Schutzraum und stärke mich selbst! – Eurythmie als Kraftquelle für Groß und Klein
Der berufliche Alltag im Kindergarten wird zunehmend fordernder. Um die notwendige Energie und Präsenz aufzubringen, sind mehr denn je innere Ruhe, Achtsamkeit und Selbstfürsorge gefragt. Die Eurythmie hat das Potenzial, genau diese Kräfte in uns zu stärken. Dieses Potenzial nutzen wir auch in der Kindergarten-Eurythmie als Inkarnationshilfe („Embodiment“=Verleiblichung) und zur Entwicklungs- und Ich-Stärkung der Kinder.
Aus der Eurythmie-Therapie entwickelte Bewegungs-Meditationen und Übungen zur eigenen Gesunderhaltung und täglichen Regeneration werden im praktischen Tun erfahren. Durch das Ankommen im eigenen Körper können wir uns aktiv einen Schutzraum schaffen. Daneben erkunden wir auch die Wirksamkeit von Körperwahrnehmungsübungen aus der Elementaren Kindergarten-Eurythmie.

2Geißler, Sigrun
Kofferpuppenspiele
Der Koffer als Bühne für rhythmische Geschichten oder Märchen – Für mich sind Kofferpuppenspiele ideal, um schnell und ohne viel Aufwand an verschiedenen Orten fröhliche Unterhaltung zu schenken: Geschichten voller Heiterkeit, Freude, Erfrischung für die Kinder im ersten Jahrsiebt oder auch Märchen als Sinnbilder des Lebens für Kinder im 2. Jahrsiebt.
Neben einer kurzen Einführung in die „Geschichte der Geschichten“ wird es reichlich Möglichkeiten zum Ausprobieren geben, zum Zuschauen – Mitmachen – Erproben. Vielfältiges Material bringe ich mit.

3Gustav, Irene
Schnitzen und Gestalten mit Jungholz
Wir wollen aus frischem Astholz formgebend etwas schaffen, in einer Gruppe zusammenarbeiten und Beziehung aufbauen.
Ein scharfes Schnitz- oder Taschenmesser und frische Asthölzer und Astgabeln in unterschiedlichen Stärken sind als Grundmaterial mitzubringen (Hasel, Birke, Pappel, Linde)

4Häggmark, Kjell-Johan
Bewegung – Sprache – Erfahrungsaustausch

  • Was genau verstehen wir unter „Elementare Eurythmie“?
  • Wie gehen wir mit dem differenzierten Sprechen zur Bewegung um?
  • Im gemeinsamen Austausch geht es darum, das Bewusstsein der eigenen eurythmischen Arbeit in der Früherziehung zu verstärken. Bitte bringt eine kleine, bewährte „Lieblingsübung“ mit!

5Henning, Erika
Freies – Kreatives – Sticken
In diesem Kurs wollen wir sowohl einen Ball in bewegten farbigen Formen sticken oder/und auch mit einem Stickrahmen frei mit Farben und Formen arbeiten. Diese Art des Stickens, aus dem freien Gestalten heraus, eignet sich auch gut für die Arbeit mit den Vorschulkindern. Im Übergang vom Kindergarten in die Schule ist der kreative Umgang mit Nadel und Faden hilfreich um bis „in die Fingerspitzen“ zu kommen, aber auch eine neue Technik des Gestaltens kennenzulernen. Hoffentlich gelingt es uns, die Freude am kreativen Sticken wieder zu wecken!

6Jackstadt, Sigrid
Das Spiel mit der Kinderharfe im Waldorfkindergarten
Wir wollen uns übend und lauschend-erkennend mit der Quintenstimmung beschäftigen, pentatonisches Liedgut erarbeiten und Fingerfertigkeit erwerben.
Der Kurs richtet sich an Menschen, die noch wenig oder gar nicht auf der Kinderharfe gespielt haben.

7Kool, Bart-Jeroen
Eurythmie zur Herz Meditation von R. Steiner
Ich denke an mein Herz
Darin ist Weltenlicht
Und Menschenstärke
Es birgt mein Ich
Das Kraftvoll mich tragen soll
Durch den Weg des Lebens
In Gottes gnädigem Willen.
R. Steiner

8Krohmer, Birgit
Liebkoschen und Lieder
Berührungsspiele und Wiegen- und Ruhelieder in Quintenstimmung von Wilma Ellersiek, besonders für die jüngeren Kinder. Für Eltern-Kind-Gruppen-Leiter*innen, Tagespflegepersonen und die Arbeit in der Krippe.

9Kunig, Sabine
Wie entsteht die Form – von außen oder von innen?
Ein Kurs für Anfänger im Wachsblöckchenmalen
Wir werden uns aus der flächigen, atmosphärischen Malweise dem Entstehen von Formen der Natur und dem Tierreich widmen.

10Lander, Matthias
Ruhe in Bewegung
Denken, Fühlen und Wollen sind in einer kontinuierlichen Wechselbeziehung. Ebenso unsere Fähigkeit zu Bewegung und zu Ruhe. Deutlich wird uns dies meist erst wenn der Zusammenklang gestört ist: wenn Bewegung in uns herrscht wo es Ruhe braucht, oder umgekehrt.
Wir werden hierzu forschen und Übungen kennenlernen, mit denen wir unser persönliches, diesbezügliche Gleichgewicht im Alltag immer wieder in Balance bringen können.
Bitte bewegungsfreundliche Kleidung und Gymnastikschuhe mitbringen. Bothmer®-Gymnastik und Spacial Dynamics®

11Leineweber, Barbara
DIE BIENENWACHSWERKSTATT
In diesem Kurs lernen die Teilnehmer*innen den vielfältigen Einsatz des Bienenwachses, seine Verarbeitung und seine Gestaltungsmöglichkeiten kennen.
Wir ziehen, rollen und gießen Bienenwachskerzen, stellen Bienenwachsknete selber her, rühren Honigbutter und gestalten Erlenzapfenbienen und Anhänger für den Weihnachtsbaum.

12MacDonald, Melaine
Form und Kraft unserer Sprache: Tierkreis und Planeten eurythmisch bewegt
In der Bildung unserer Worte, wenn wir miteinander sprechen, lebt sowohl innerliche vokalische Wärme und Dynamik als auch konsonantische plastische und malerische Formkraft. Rudolf Steiner bringt die geistige kosmische Schaffenskraft in Zusammenhang mit der Form, Wesen und Sprachfähigkeit des Menschen und lässt es erlebbar werden in der eurythmischen Tätigkeit. In dieser Verkörperung der Sprache wird der gesamte Mensch samt Körper „sprechend“. Wir werden uns in die Tierkreis- und Planetenbewegungen vertiefen, sie verinnerlichen und in ein Zusammenspiel mit unserer Gestalt und Sprache bringen. Aspekte aus dem 10. Vortrag der Allgemeinen Menschkunde werden unsere Arbeit begleiten und inspirieren.
„Alles Tanzen ist davon ausgegangen, Bewegungen, die die Planeten, die anderen Weltenkörper ausführen, die die Erde selbst ausführt, in den Bewegungen, in den Gleiderbewegungen der Menschen zur Nachahmung zu bringen.“ (R. Steiner, aus dem 10. Vortrag)

13Morawitz, Alexander
TAGUNGSORCHESTER!
Alle, die ein Musikinstrument spielen, sind herzlich eingeladen ein Tagungsorchester zu bilden. Wir werden einfache Stücke musizieren. Bitte geben Sie unbedingt an, welches Instrument Sie auf welcher Stufe (anfänglich oder fortgeschritten) spielen. Bei transponierenden Instrumenten geben Sie bitte Ihre Transposition mit an, damit ich die Stimmen vorbereiten kann. Seien Sie mutig – es ist ja für alle neu!

14Speckenmeyer, Silke
... Erde verwandeln ...
Diese künstlerische Arbeitsgruppe formt und verwebt Gehörtes durch Kopf, Herz und Hand. An drei Tagen werden wir Erde verlebendigen, und in der prozesshaften Arbeit mit Ton üben und spüren wir Formqualitäten. Ton gibt nach, ohne sich aufzugeben! Das Ergreifen der Ton-Erde lässt Menschen ein aktives Verhältnis zu ihrem Körper spüren und uns wird bewusst, dass der Ätherleib ein Kräfteleib ist. In kollegialer Offenheit, Selbstreflektion und Experimentierfreude soll der Frage nachgegangen werden, wie sich das Wesen des Ätherischen in Bezug auf das eigene Verhältnis zum Leiblichen und zum Leiblichen des Kindes offenbart.

15Thal, Petra
Eltern-Kind Gruppe
Einführung und Vorbereitung in die praktische Waldorfpädagogik, in den Kindergarten und in die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Pädagog*in
Einführung, Gestaltungsanregungen und Austausch

16Tschan, Marianne
Zusammenwachsen mit dem, was WERDEN will
Durch Wahrnehmungsübungen in der Natur versuchen wir, die zur Ruhe gekommenen kosmischen Bewegungen zu erahnen. Wir „tasten“ uns an die Quelle heran, die uns hilft, mit unseren Gliedmaßen zu „tanzen“. Ein Versuch, das Bewegungsspiel, den Reigen, durch die gewonnenen Quellerlebnisse in der Natur neu zu beleben. Die Arbeitsgruppe findet bei jedem Wetter draußen statt.

17Wohlgemuth, Beate
„... hebt sich das Herz und der Mund möchte singen ...“
Pentatonisches und Diatonisches – wir üben und singen alles, was die Seele im Alltag und Festtag zum Klingen bringt.

18Zahn, Martina
Volkstanz
Das gemeinsame Tanzen im Kreis gibt Kraft, verbindet die Gemeinschaft und belebt. Gleichzeitig wirkt es lösend, ausgleichend und entspannend. Körper, Geist und Seele werden im Tanz gleichermaßen angesprochen.
Wir tanzen Tänze aus aller Welt. Es wechseln feurig-beschwingte und ruhig-meditative Tänze. Durch die unterschiedlichen Tänze werden die verschiedenen Kulturen erlebbar.
Es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. Bitte geeignete Schuhe und Kleidung mitbringen.

Seminaristische Arbeitsgruppen

Samstag, Sonntag, Montag 16.45 – 18.15

19Cebulla-Holzki, Sabine
„... dann geht eine unterirdische Leitung zu dem Kinde.“
Dieser Aussage wollen wir nachspüren, uns austauschen und Ideen für den Kindergartenalltag entwickeln.
Um welche Gefühle und welche Haltung geht es?
Wie kann sie im Kindergarten erlebbar werden?
Der Kurs richtet sich insbesondere an die Tagungsteilnehmer*innen aus Südkorea!

20Compani, Marie-Luise
Siehst Du mich?
In Beziehung zu sein und achtsam Mitmenschen zu begegnen ist eine immerwährende Herausforderung unserer Zeit. Wie aber gelingt es mir, eine gute Beziehung zu Kindern aufzubauen und mich mit ihnen zu verbinden?
In der alltäglichen Arbeit mit den Kindern braucht es die Präsenz des Erwachsenen, damit sich das Kind gesehen und wahrgenommen fühlt. Dies hat eine besondere Bedeutung in dem Zusammensein mit dem Kind unter drei Jahren. Das Kind braucht die Bestätigung, das Wahrgenommen werden in seinen individuellen Entwicklungsschritten durch den Erwachsenen.
Mit Beobachtungs- und Wahrnehmungsübungen sowie Videobeispielen werden Sie Anregungen für Ihre Arbeit mit dem kleinen Kind unter drei Jahren erhalten.

21Deimann, Sabine und Häggmark, Kjell-Johan
Sprache erleben – mit allen Sinnen!
– Elementare Eurythmie im Kindergarten als Ich-Stärkung –
Lernen im frühkindlichen Alter geschieht durch Bewegung und Sinneswahrnehmung. In der Elementaren Eurythmie tauchen die Kinder auf diese Weise in die Sprache ein. Sie wird so zum sensomotorischen Erlebnis. Wie können wir Eurythmie immer besser als umfassende sensomotorische Entwicklungsförderung begreifen und erfolgreich einsetzen? Bezugnehmend auf das Zwölf Sinne-System von R. Steiner wollen wir anhand einzelner Bewegungselemente aus der Kindergarten-Eurythmie übend und wahrnehmend dieses Feld beforschen:

  • In welcher Weise wirkt Eurythmie stimulierend auf das gesamte Sinnesspektrum?
  • Wie stärken wir mit Eurythmie die vier Leibes-Sinne?
  • Wie korrespondieren diese mit dem Bereich der sozialen (kognitiven) Sinne?
  • Wie wirken einzelne Übungen auf die verschiedenen Wahrnehmungsfelder?
  • Wie können wir das beobachten – und die Wirkung ggf. verstärken?

Es werden hilfreiche Techniken vermittelt in Bezug auf Stimme, Stimmung und Anregung der kindlichen Mitmachlust (Nachahmung). Bitte bringt eine kleine, bewährte „Lieblingsübung“ mit!

22Geißler, Sigrun
Der Mensch urständet aus der Welt – der Mensch verändert die Welt
„... In jedem Kinde liegt ein Zentrum von der Welt aus ...“
„Wie da die Idee vom Weltenall und seinem Zusammenhang mit dem Menschen übergeht in ein Gefühl, welches durchheiligt alle einzelnen Vornahmen des Unterrichtes.“
Anknüpfend an diese Zitate aus dem 10. Vortrag der Allgemeinen Menschenkunde wollen wir uns in diesem Seminar beschäftigen mit den Zusammenhängen der Entwickelung des Menschen mit der Weltentwickelung, wie sie uns durch Rudolf Steiner in der Anthroposophie aufgezeigt werden. Wir spannen den Bogen vom „Zeitenanfang“ bis in die unmittelbare Gegenwart, vom „Alten Saturn“ über die Kulturepochen der Menschheit bis in das, was so leichthin „Spiel“ genannt wird. Abschließend schauen wir auf die Erziehergesinnung, die aus der Kenntnis und Erkenntnis dieser Zusammenhänge heraus tätig werden kann.

23Gößling, Claudia und Röder, Yvonne
Waldorfpädagogik im Alltag der Kindertagespflege
Immer mehr Kinder und immer jüngere Kinder in Deutschland werden in verschieden Formen von Kindertagesbetreuung bei ihrer Entwick- lung begleitet. Eine Form dabei ist die Kindertagespflege, die sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt hat und gerade in der Versorgung der unter 3-jährigen Kinder aus der Betreuungslandschaft in Deutschland nicht mehr wegzudenken ist.
Was ist das Besondere dieser Betreuungsform, welche unterschiedlichen Rahmenbedingungen gibt es, und wie gestaltet sich waldorfpädagogische Betreuung im Alltag der Kindertagespflege? Unterscheiden sich Essens- und Schlafsituationen, Reigen und Spielformen von institutionalisierter Betreuung?
Das Seminar bietet die Möglichkeit, die vielfältigen Formen von Kindertagespflege kennenzulernen, und gemeinsam die Chancen, aber auch die Herausforderungen in den Blick zu nehmen, die mit der Waldorfpädagogik in den ersten drei Lebensjahren verbunden sind.

24Kaiser, Margarete
TRIALOG – alltagsintegrierte Bildungsdokumentation für Kinder von 1-6 Jahren
Mit dem Verfahren TRIALOG liegt ein Arbeitsmaterial vor, welches für die regelmäßige Dokumentation der Entwicklung der Kinder Aspekte der Waldorfpädagogik beachtet und einen Vorschlag für die Prozessstufen eines Entwicklungsgesprächs mit Eltern anbietet. Ziel ist es dabei, dass die Gesprächsteilnehmer ein Bild von individuellen Impulsen des Kindes erhalten und für sich Anregungen für die entsprechende alltagsintegrierte Begleitung des Kindes erhalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden das Verfahren TRIALOG kennenlernen. Durchgeführt werden dazu Wahrnehmungsübungen, Betrachtungen zur Sinneslehre, Beachtung der Sprachentwicklung, Beiträge anhand von Fallbeispielen aus der Praxis, Vorbereitung und Durchführung des TRIALOG-Gespräches und Diskussionen zur alltagsintegrierten Durchführung des TRIALOG in Tagespflege, Krippe oder Kindergarten.

25Leuw, Marcel de
Wie erfahre ich mich als geistiges Wesen – die Kinderbetrachtung
In dieser Arbeitsgruppe werden wir versuchen zu erfahren, wie wir uns als physisch-geistige Wesen erleben können. Wenn uns das gelingt ist es einfacher, uns den Kindern zuzuwenden. Dabei werden wir dann üben, wie man ein Kind betrachten kann, wo Möglichkeiten liegen, was hemmend wirkt auf die weitere Entwicklung, was wir tun können, diese Hemmungen wegzunehmen und mehr Raum zu machen, gerade in dieser dynamischen Zeit.

26Lundgren, Geseke
Wie unterstützen wir mit unserer Pädagogik die spätere Medienreife des Kindes?
In vielen Ländern werden die Kindergärten aufgefordert, schon im frühen Alter digitale Medien einzuführen. In unserem Bemühen das zu verhindern, müssen wir begründen können, dass unsere Pädagogik sehr wohl eine gesunde Grundlage für den späteren gesunden Gebrauch der modernen Medientechnik bietet. Wie dies geschieht, wird Thema der Arbeitsgruppe, und ich hoffe dass der gemeinsame Austausch uns mehr Sicherheit in dem Umgang mit diesem Thema gibt. Beispiele:

  • Wie lernt das Kind zwischen „echt“ und „unecht“ zu unterscheiden?
  • Die Programm-Sprache fordert einen mehr differenzierten Sprachgebrauch, in wie weit ist es angebracht, diese Fähigkeit schon im Kindergartenalter zu fördern?
  • Von Sinneserlebnis über Mechanisierung bis zur heutigen Technik, verstehen wir diese Vorgänge?
  • Prozesse im Kindergartenalter, dürfen wir diese beeinflussen oder stören wir damit die gesunde Entwicklung des Kindes?

27McKeen, Claudia
Die Entwicklung der Sexualität von der Geburt bis ins Erwachsenenalter
Ausgehend von den Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen wollen wir besprechen, wie wir ihre leibliche, seelische und geistige Entwicklung bis ins Jugendalter pädagogisch gut begleiten können. Was ist die Bedeutung der Zweigeschlechtlichkeit und vor welchen neuen Herausforderungen stehen wir heute durch die veränderte Sicht auf die Genderfragen, die Homosexualität und Transsexualität? Wie können wir sexuellen Missbrauch erkennen und was können wir vorbeugend tun?

28Röh, Claus-Peter
Neue Schritte der Zusammenarbeit entwickeln – die Konferenz als geistige Qualität
Die Art unserer Zusammenarbeit wird die Zukunft der Waldorfpädagogik entscheidend bestimmen. Wie aber wird die Erzieher-Konferenz zu einem geistigen Wahrnehmungsorgan für die Individualität der Kinder, für deren Umraum und für das ganze Leben des Kindergartens? In Betrachtungen der Menschenkunde, in künstlerischen Übungen und Gesprächen werden wir diese Fragen gemeinsam bearbeiten.
Developing New Steps of Collaboration – the Faculty Meeting as a Spiritual Quality
The way of our collaboration will strongly influence the future of Waldorf pedagogy. But how does the faculty meeting become a spiritual organ of perception for the individuality of the children, for their surroundings and for the whole life of the kindergarten? In working with “Foundations of Human Experience”, in artistic exercises, and in conversations we will work together on these questions.

29Tschan, Marianne
Gesprächsklima im Wandel – gelingendes Kommunizieren
Mit Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Kindern Gespräche führen, die ein zukunftsfähiges Zusammenarbeiten erwirken? Durch aufrichtiges Kommunizieren ein wertschätzendes und lebensvolles Zusammenarbeitsklima wachsen lassen? Geht das? Unsere Interpretations- und Bewertungskultur erzeugt dicke Luft im Miteinander und zehrt an unseren Lebenskräften. Mit Hilfe der 4 Schritte Methode der gewaltfreien Kommunikation verwandeln wir die ‚dicke Luft‘ in ein aufbauendes Miteinander. Eine seminaristische Arbeitsgruppe mit einführenden und vertiefenden Aspekten.

30Wohlgemuth, Beate
Wie sag ich’s bloß den Eltern?
Welche Möglichkeiten gibt es, die Grundlagen unserer Pädagogik zu vermitteln?
Oft ist es eine Herausforderung, in dem schon vollen Alltag auch noch Elterngespräche und Elternabende zu gestalten.
In diesem Kurs werden wir im Gespräch und durch Übungen, Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten für eine gelingende Zusammenarbeit entwickeln.

31Glöckler, Dr. Michaela und Langscheid, Oliver und Reubke, Philipp
Wie sehen gesunde Sozialstrukturen in den waldorfpädagogischen Einrichtungen aus?
Steiner formulierte vor hundert Jahren die Idee der „Selbstverwaltung“ von pädagogischen Einrichtungen und forderte die Pädagogen dazu auf, für die tägliche Erziehungspraxis „selbst voll verantwortlich zu sein“ im Sinne einer „republikanischen Verfassung“. Die Kernfrage unseres Workshops ist daher: inwiefern entspricht das, was sich bis heute an Strukturen in den Kindergärten weltweit entwickelt hat, dieser Ur-Intention? Die in Deutschland und vielen anderen Ländern am meisten verbreitete Arbeitsform ist die, dass ein Verein der rechtliche Träger der Einrichtung ist, dessen Vorstand die Geschäfte führt und faktisch Arbeitgeber der angestellten Pädagogen ist. Die Erzieher*innen hingegen sind für die pädagogische Qualität verantwortlich. In der Konsequenz dieser dualen Organbildung hängt der soziale Frieden der Einrichtung davon ab, ob klare Aufgabenverteilung von Vorstand und Kollegium und ein Klima von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung vorliegen. Gelingt dies den beteiligten Menschen nicht, so entstehen Quellen des Unmuts, der Klagen übereinander etc. Unsere Arbeitsgruppe sucht das Werkstattgespräch mit den Teilnehmenden, um gemeinsam zu formulieren, welche Rahmenbedingungen das menschliche Miteinander begünstigen können und wie man mit Hilfe gesunder sozialer Strukturen auch menschlichen Schwierigkeiten vorbeugen kann. Im Plenum und in Kleingruppen wollen wir im bewährten Dreischritt vorgehen: wie kam es zur jetzigen Struktur? Was daran ist gut und was muss geändert werden? Wie setzen wir den Änderungsbedarf um und halten die neuen Strukturen entwicklungsoffen? Wir werden jedem der sich anmeldet, vor Tagungsbeginn einen Entwurf zusenden, der unseren bisherigen Erfahrungen entspricht und den wir gerne in die Diskussion mit einbringen wollen. Gemeinsam wollen wir dann ein Papier entwerfen, das wir der IASWECE zur Diskussion und evtl. Weiterempfehlung geben möchten.
Quelles structures sociales pour un jardin d’enfants Steiner/Waldorf?
Il y a cent ans, Steiner a formulé l’idée de “l’auto-gestion” des écoles en invitant les pédagogues, à être pleinement responsables pour leur pratique éducative dans le sens d’une “constitution républicaine”. La question centrale de notre atelier est donc: dans quelle mesure le mode de fonctionnement qui s’est développé dans les jardins d’enfants Steiner/Waldorf du monde entier jusqu’à ce jour correspond-il à cette intention originale? La structure juridique la plus répandue en Allemagne et dans de nombreux autres pays est celle d’une association légalement responsable de l’institution, dont le conseil d’administration est de fait l’employeur des pédagogues. Les éducateurs, d’autre part, sont responsables de la qualité de l’éducation. Comme il y a donc deux organes de direction, la paix sociale de l’institution dépend d’une répartition claire des tâches entre le conseil d’administration et le collège et d’un climat de confiance et d’appréciation mutuelle. Si les personnes impliquées ne réussissent pas à créer ce climat, ce fonctionnement devient source de conflits et de frustrations. – Dans cet atelier, nous aimerions formuler ensemble avec les participants, quelles conditions et quel cadre favorisent une bonne collaboration et comment on peut prévenir des tensions grâce à une structure équilibrée. En plénum et en petits groupes, nous voulons procéder en trois étapes: comment le fonctionnement actuel a-t-il vu le jour? Qu’est-ce qui fonctionne et qu’est-ce qui doit être changé? Comment mettre en ?uvre des changements et des modes de fonctionnement susceptibles d’évoluer?
Nous enverrons un projet de texte à toute personne qui s’inscrit avant le début de la rencontre, décrivant notre expérience par rapport à ce sujet et qui servira de base pour nos échanges. Ensemble, nous rédigerons ensuite un document que nous souhaiterions soumettre à IASWECE. (Association internationale des jardin d’enfants Steiner/Waldorf )

Diese Arbeitsgruppe deckt die künstlerische und die seminaristische Arbeitsgruppe zeitlich ab.
Sie können dadurch keine zusätzliche Arbeitsgruppe wählen.